Tiefgaragenreinigung in München. Nach dem Winter besonders wichtig.
Für Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften und gewerbliche Objekte: warum Streusalz im Beton teuer werden kann, welche Verfahren es gibt und was ins Angebot gehört.
Kurz beantwortet
Tiefgaragenreinigung in München besteht aus maschinellem Kehren, bei Bedarf Nassreinigung mit Scheuersaugmaschine und der Reinigung von Rinnen und Abläufen. Besonders wichtig ist sie im Frühjahr, weil eingetragenes Streusalz Chloride in den Beton bringt, die Bewehrung angreifen können. Üblich ist eine Grundreinigung pro Jahr plus Kehren nach Bedarf.
Stand: · Vermittlungsdienst der SWKM GmbH, München
Warum Tiefgaragen regelmäßig gereinigt werden
Im Winter tragen Fahrzeuge Schnee, Schmutz und Streusalz in die Garage. Das Salzwasser verdunstet, die Chloride bleiben auf der Fläche und können in den Beton eindringen. Dort greifen sie mit der Zeit die Stahlbewehrung an. Regelmäßige Reinigung, vor allem nach dem Winter, ist deshalb nicht nur Optik, sondern Werterhalt. Dazu kommen Staub, Reifenabrieb, Öl- und Kraftstoffflecken sowie Laub an den Einfahrten.
Kehren, Nassreinigung, Rinnen
- Maschinelles Kehren: Aufsitz- oder Handkehrmaschine für Staub und losen Schmutz, meist mehrmals im Jahr.
- Nassreinigung: Scheuersaugmaschine, die Wasser aufbringt, schrubbt und das Schmutzwasser sofort wieder aufnimmt. Typisch als jährliche Grundreinigung im Frühjahr.
- Rinnen und Abläufe: Freilegen und Reinigen, damit Wasser nicht in Pfützen steht.
- Ölflecken: gezielte Behandlung mit geeigneten Mitteln.
Wie das Schmutzwasser entsorgt wird, hängt von der Entwässerung der Garage und den örtlichen Vorgaben ab. Ein seriöser Betrieb klärt das vor dem Einsatz und legt es im Angebot offen.
Ablauf in einer Wohnanlage
Die Garage muss für die Reinigung ganz oder abschnittsweise geräumt werden. Die Verwaltung kündigt den Termin mit ausreichendem Vorlauf per Aushang an, mit klarer Zeitangabe je Abschnitt. Parkende Fahrzeuge sind der häufigste Grund, warum Teilflächen ungereinigt bleiben. Nach der Nassreinigung braucht der Boden Zeit zum Abtrocknen.
Wie Tiefgaragenreinigung kalkuliert wird
Abgerechnet wird überwiegend pro Quadratmeter oder als Pauschale je Einsatz. Preistreiber sind Fläche, Verschmutzungsgrad, Anzahl der Ebenen, Rampen, Zahl der Stellplätze, die geräumt werden müssen, und die Entsorgung des Schmutzwassers. Für Wohnanlagen fällt die Tiefgaragenreinigung als Teil der Hausreinigung grundsätzlich unter die umlagefähigen Betriebskosten, wenn der Mietvertrag es vorsieht. Die genaue Zuordnung sollte die Verwaltung im Einzelfall prüfen.
Nach welchen Kriterien wir vermitteln
- Eintragung bei der Handwerkskammer (Gebäudereiniger ist ein zulassungsfreies Handwerk nach Anlage B der Handwerksordnung, die Eintragung ins Verzeichnis ist trotzdem Pflicht)
- Betriebshaftpflicht mit aktueller Versicherungsbestätigung
- Bezahlung mindestens nach dem allgemeinverbindlichen Tarifvertrag der Gebäudereinigung
- Schriftliches Angebot mit Leistungsverzeichnis vor Auftragsbeginn
- Feste Ansprechperson und geregelte Vertretung bei Ausfall
Für Tiefgaragen zusätzlich: eigene Maschinen für Kehren und Nassreinigung und ein Konzept zur Entsorgung des Schmutzwassers.
Häufige Fragen
Wie oft sollte eine Tiefgarage gereinigt werden?
Üblich ist eine Nassreinigung pro Jahr, am besten im Frühjahr nach dem Winter, plus maschinelles Kehren je nach Nutzung mehrmals im Jahr.
Warum ist Streusalz in der Tiefgarage ein Problem?
Die Chloride aus dem Streusalz können in den Beton eindringen und die Stahlbewehrung angreifen. Regelmäßige Reinigung reduziert dieses Risiko.
Müssen alle Autos aus der Garage?
Für die Nassreinigung ja, zumindest abschnittsweise. Die Verwaltung kündigt die Termine vorher per Aushang an.
Wie wird Tiefgaragenreinigung abgerechnet?
Meist pro Quadratmeter oder als Pauschale je Einsatz. Fläche, Verschmutzung, Ebenen und Entsorgung bestimmen den Preis.